Trauriger Fund

Leider keine Seltenheit in Spanien.Diese Hunde wurden gestern in Murcia gefunden.Einige tote Welpen sind auch dabei . Sie brauchen dringend Hilfe .wir hoffen, das alle gerettet werden können und suchen jetzt schon Pflegestellen oder ein Zuhause für die Hunde . Weitere Infos kommen                     

Benötigen Hilfe aus anderen Ländern

Lago und Chispita eine ganz traurige Geschichte. Vor 2 Jahren wurden sie aus der Tötungsstation in Cieza befreit. Jetzt sitzen sie in einer Pension und es konnte kein Zuhause gefunden werden .Die Pensionskosten belaufen sich auf 400 Euro und können nicht mehr bezahlt werden . Sie müssen zusammen bleiben . Chispita kennt und mag nur Lago .Wir haben in Deutschland keine Chance den Hunden zu helfen . Leider ……. bitte wer in den Ländern, wo es möglich ist , kann ihnen helfen ….sonst bleibt nur der Weg in die nächste Tötungsstation, das darf nicht passieren……!!!

Wir sagen Danke!

Wir bedanken uns ganz ganz herzlich für die grosszügige Weihnachtsspende, unter anderem für die Begleichung unserer Tierarztkosten .

Firma Avis Budget Autovermietung Autohaus Merkur Gmbh in Gießen Schiffenbergerweg 117 .

Das gesamte Team der Hundehilfe Deutschland e.v. sowie deren Schützlinge .

Mittelmeerkrankheiten

Auch wenn es etwas länger ist bitte lesen!!!
Hier ein wirklich informativer Bericht über das Thema Mittelmeerkrankheiten von der Tierarztpraxis im Westpark in Wettenberg bei Giessen in Mittelhessen.

Auch weil wir immer wieder gefragt werden und um mal Klarheit in diese Reisekrankheiten zu bekommen UND um wirklich unnötige Hysterie zu vermeiden .

Anaplasmose

Was? Anaplasma platys, A. phagocytophilum
Bei Anaplasmen handelt es sich um Bakterien, welche sich in Blutzellen (Thrombozyten oder neutrophile Granulozyten) vermehren.
Wie? Übertragung durch Zeckenbiss (die Zecke muss mindestens 24 Stunden saugen, damit eine Übertragung stattfinden kann). Das Wildtierreservoir sind Rehe und Nagetiere.
Wo? Je nach Erreger Mittelmeerraum (A.platys), aber auch in Deutschland (A.phagocytophilum).
Symptome: A.platys führt zu einem zyklischen Mangel an Thrombozyten. A.phagocytophilum ruft das klassische Bild der caninen Anaplasmose hervor. Problem: häufig gleichzeitiges Vorkommen anderer durch die Zecke übertragener Erreger (z.B. Borreliose, Erreger der Frühsommermeningitis (FSME)). Dadurch besteht häufig kein eindeutiges Krankheitsbild. Infizierte Hunde können akute Symptome zeigen, oder aber symptomlose Träger sein.
Mögliche Symptome der caninen Anaplasmose: Fieber, Inappetenz und Mattigkeit. Gliedmaßen/Gelenks-schmerzen und auch neurologische Ausfallserscheinungen können auftreten.
Diagnostik:
1. Anaplasmen DNA Nachweis (PCR)
Wann? 1. bis 10. Tag nach Infektion
Direkter Erregernachweis im Blut oder Proben aus Milz, Knochenmark, Gelenksflüssigkeit, Liquor. Die Untersuchung sollte zum Zeitpunkt akuter Symptomatik stattfinden. Ein negatives Ergebnis schließt eine Infektion nicht sicher aus.
2. Mirkoskopische Untersuchung
Wann? 4. bis 18. Tag nach Infektion
Mikroskopische Untersuchung eines Blutausstriches. Nicht sehr sicher (spezifisch) und auch in diesem Fall sind falsch negative Ergebnisse möglich.
3. Anaplasma phagozytophilum Antikörper Titer (IFT)
Wann? frühestens 6. bis 10. Tag nach Infektion (die ersten 3 Wochen sind falsch negative Befunde
möglich).
Ein erhöhter Titer kann auch für eine überstandene oder subklinische Infektion sprechen. Klinische
Symptome und eine gleichzeitig bestehender 4-facher Anstieg des Antikörpertiters sprechen für eine
akute Infektion. Auch als Schnelltest möglich.
Ergänzende Blutuntersuchungen: Blutbild und Blutchemie – Häufigster Befund im Blutbild ist ein Mangel an Thrombozyten („Blutplättchen“). Die Organwerte sind in der Regel unauffällig. Aufgrund der Unsicherheit des Erregernachweises, muss die Diagnosestellung in Verbindung mit dem klinischen Bild und den Laborparametern erfolgen und ggf. ein Therapieversuch durchgeführt werden.
Therapie und Prophylaxe: Die Behandlung der Anaplasmose erfolgt mit einem Antibiotikum (Doxycyclin) für 2 bis 4 Wochen. In der Regel ist eine Besserung bereits innerhalb der ersten zwei Tage zu beobachten. Zur Prophylaxe sollte auf einen konsequenten Schutz vor Ektoparasiten geachtet werden (Halsband, Spot-on-Präparat).

Babesiose

Was? große Babesien (B. canis canis, B. vogeli, B. rossi) kleine Babesien (B. gibsoni)
Babesien sind Einzeller die sich in den roten Blutkörperchen vermehren und dabei die Zellen zerstören.
Wie? Übertragung erfolgt durch Zeckenbiss
Wo? Mittelmeerraum/Südeuropa, zunehmend auch in Deutschland
Symptome: hohes Fieber, Mattigkeit und Appetitlosigkeit. Blutarmut infolge der Zerstörung der roten Blutkörperchen (dadurch auch rotgefärbter Urin und Gelbsucht möglich). Weitere mögliche Symptome: Lahmheit und Lähmungen, Atemnot, Entzündungen im Bereich der Maulhöhle oder der Augen.
Diagnostik:
1. Babesien Antikörper-Titer (IFT)
Wann? Frühestens 10 bis 14 Tage nach der Infektion
Bei akuten Infektionen können daher häufig noch keine Antikörper nachweisbar sein. Junghunde weisen oft nur niedrige Titer auf, da sie die ersten 2 Lebensmonate noch durch Antikörper der Mutter geschützt sind. Geeignet zum Screening nach Aufenthalten in Risikogebieten.
2. Babesien DNA Nachweis (PCR) Wann? Parasitämie 4. bis 21. Tag nach Infektion
Methode der Wahl. Anwendung bei akuter klinischer Symptomatik, da es in Ruhephasen zu falsch negativen Ergebnissen kommen kann, daher empfiehlt sich bei chronischen Verläufen der Antikörper-Nachweis.
3. Mikroskopischer Direktnachweis
Wann? 1. und 2. Parasitämie
Die mikroskopische Untersuchung eines Blutausstriches ist wenig sensitiv, im positiven Fall jedoch beweisend.
Die Besiedelung der roten Blutkörperchen (Parasitämie) findet innerhalb der ersten 3 Wochen nach der Infektion statt. Auch im chronischen Verlauf gibt es einen Wechsel von Ruhe- und parasitämischen Phasen, weshalb ein direkter Nachweis nicht immer möglich ist. Anwendung daher bei akuter Symptomatik.
Ergänzende Untersuchungen: Die Untersuchung des Blutbildes kann Hinweise auf eine Infektion liefern und hilft den Schweregrad der Erkrankung zu beurteilen. Blutarmut, Erhöhung der Entzündungszellen, erniedrigte Zahl an Blutplättchen. Nieren- und Leberparameter können verändert sein. Die Eiweißwerte sind oft erniedrigt. Urinuntersuchung: Verfärbung des Urins infolge der Auflösung der Blutkörperchen (Bilirubinruie, Hämoglobinurie).
Therapie/Prophylaxe: Imizol oder Carbesia (Imidocarb Diproprionat) Injektionen. Während der Behandlung sollten regelmäßige Blutbild- und Leberwert-Kontrollen stattfinden.
Zur Prophylaxe sollte auf einen ausreichenden Schutz vor Zeckenbissen geachtet werden. Dies kann mit Hilfe von Spot-on-Präparaten oder Halsbändern erfolgen.

Ehrlichiose

Was? Ehrlichia canis, E. chaffeensis, E. ewingii Ehrlichien sind bakterienähnliche Erreger, die verschiedene Blutzellen befallen.
Wie? Übertragung durch Zeckenbiss
Wo? Mittelmeerraum/Südeuropa, Tropen und Subtropen; inzwischen auch Fälle in Deutschland.
Symptome:
1. Phase der Erkrankung: wiederkehrend hohes Fieber, Schwäche, Appetitlosigkeit und Erbrechen. Bindehautentzündung (Augenausfluss).
2. Phase der Erkrankung: Die Tiere erscheinen gesund, eine Schwäche des Immunsystems kann sich durch Gewichtsverlust, Blutungen (Haut, Schleimhäute, Gelenke), Erbrechen, neurologische Ausfallserscheinungen (Ataxie, Muskelzuckungen), Augenveränderungen äußern.
Diagnostik:
1. Ehrlichien DNA Nachweis (PCR)
Wann? Ab dem 4. – 10. Tag nach Infektion
Die PCR ist für den Nachweis im akuten Stadium am besten geeignet. In der akuten Phase Blutprobenentnahme, in späteren Stadien Proben aus der Milz, dem Knochenmark oder Liquor. Ein negativer Nachweis schließt eine Infektion nicht sicher aus!
2. Mikroskopische Untersuchung
Wann? Akute Phase
Direkter Nachweis von Ehrlichien im Blutausstrich oder Feinnadelaspiraten aus Lymphknoten (höchste Sensitivität), Milz, Lunge oder Knochenmark. Negatives Ergebnis schließt Infektion nicht aus.
3. Ehrlichia canis Antikörper Nachweis (IFT) Wann? Frühestens 7, besser 14 Tage nach Infektion. In manchen Fällen ist ein erhöhter Antikörper-
Titer erst 28 Tage später nachweisbar.
Ein 4-facher Titeranstieg im Abstand von 2-3 Wochen spricht für eine akute Erkrankung. Der Titer kann über Monate hinweg erhöht bleiben, daher ist ein positives Ergebnis nicht mit einer klinisch manifesten Erkrankung gleichzusetzen. Geeignet zum Screening nach Aufenthalt in Risikogebieten. Es sind Kreuzreaktionen mit anderen Ehrlichia Spezies möglich.
Auch mittels Schnelltest (ELISA) möglich.
Ergänzende Untersuchungen: Blutbild und Blutchemie
Therapie/Prophylaxe:
Tetrazyklin oder Doxycyclin über 10 bis 28 Tage. 2-3 Wochen nach Behandlung kann ein negativer PCR-Befund erwartet werden. Der Titer fällt 6 bis 9 Monate später ab.
Zur Prophylaxe sollte auf einen ausreichenden Schutz vor Zeckenbissen geachtet werden. Dies kann mit Hilfe von Spot-on-Präparaten oder Halsbändern erfolgen.

Leishmaniose

Was? Leishmania infantum
Wie? Überträger ist die Sandfliege. Vom Einstich aus findet die Verbreitung von der Haut aus, über das Blut zu anderen Organen hin statt.
Wo? Südeuropa (auch Kanarische Inseln) endemisch, Afrika, Asien, Zentral- und Südamerika. Bereits autochthone Fälle in Deutschland (d.h. bei Tieren welche nicht aus dem Ausland stammen, oder dort Urlaub gemacht haben).
Symptome: Symptome zeigen sich oft erst Wochen, manchmal sogar erst Jahre nach der Ansteckung.
Der Erreger breitet sich zunächst in der Haut aus
Cutane Leishmaniose Hautveränderungen v.a. im Kopfbereich, aber auch am restlichen Körper. Schlecht heilende Wunden. Starke Schuppenbildung, Alopezie. Hautrötungen und Knotenbildung (teils eitrige Geschwüre).
Schlechter Ernährungszustand, Inappetenz, Mattigkeit, wiederkehrende Fieberschübe, Polyarthritis, verformte/ weiche Krallen und Krallenbettentzündungen, Lymphadenopathie, Bindehautentzündung, Uveitis.
Diagnostik:
1. Leishmanien Antikörper-Titer (ITF)
Wann? Häufig erst Wochen bis Monate (durchschnittlich 5 Monate, bis zu 2 Jahre!) nach der Infektion möglich!
Die Untersuchung sollte daher frühestens 14 Tage nach einer möglichen Infektion durchgeführt werden. Asymptomatisch infizierte Tiere haben häufig keine spezifischen oder grenzwertig niedrige Titer („zelluläre Immunität“). Bei Tieren mit klinischen Symptomen sind in der Regel Antikörper nachweisbar. Einsatz zum Screening nach Aufenthalten in Risikogebieten.
2. Leishmanien DNA Nachweis (PCR)
Proben aus Lymphknoten, Knochenmark oder der Haut. Blutproben. Abstriche der Bindehaut des Auges ebenfalls möglich, jedoch weniger sensitiv. Indikation: verdächtige Tiere, die keine oder grenzwertig schwache Titer aufweisen. Therapiemonitoring.
3. Mikroskopische Untersuchung
Proben aus Lymphknoten, Milz, Knochenmark oder aus Hautveränderungen. Die Mikroskopie ist deutlich weniger sensitiv als die PCR, jedoch im positiven Fall beweisend. Leishmanien finden sich selten im peripheren Blut. Anwendung bei akuter Symptomatik. Ein negatives Ergebnis schließt eine Infektion nicht aus!
Ergänzende Untersuchungen: Blutbild und Blutchemie können unterstützend zur Diagnosestellung herangezogen werden und sind wichtig für die Beurteilung der Prognose und der Therapie. In der chemischen Blutuntersuchung finden sich erhöhte Eiweißwerte, veränderte Nierenwerte und/oder leicht erhöhte Leberenzyme.
Urinuntersuchung: Da Tiere mit Leishmaniose häufig eine eingeschränkte Nierenfunktion (durch Ablagerung von Immunkomplexen) entwickeln empfiehlt sich die Untersuchung des Urins, inklusive der Bestimmung des sogenannten Protein/Creatinin-Quotienten. Die Ergebnisse ermöglichen ebenfalls eine Beurteilung der Prognose und unterstützen die Therapieplanung.
Therapie und Prophylaxe:
Allopurinol wirkt leishmanistatisch. Die Therapie muss mindestens 6 Monate (i.d.R. jedoch lebenslang) erfolgen. Mögliche Nebenwirkungen: Harnsteinbildung (Xanthin-Steine), daher sollten die Tiere zur Vorbeugung möglichst purinarm ernährt werden.
Glucantime Meglumin-Antimonat wirkt leishmanizid. Als Nebenwirkung kann eine Schädigung der Nieren auftreten. Die Injektion unter die Haut ist schmerzhaft. Resistenzen sind möglich.
Miltefosin in Kombination mit Allopurinol. Wirkt lesihmanizid und ist in Südeuropa auch für den Hund zugelassen.
Leisguard Domperidon ist sowohl zur Therapie, als auch zur Prophylaxe zugelassen. Vor allem in der frühen Phase der Erkrankung empfohlen.
Während der Behandlung der Leishmaniose sollten regelmäßige Blutbild und Blutchemie-Kontrollen erfolgen. Die Nierenfunktion sollte zudem mittels Urinuntersuchungen (UPC) überwacht werden. Die Kontrolle des Leishmanien-Antikörper-Titers empfiehlt sich in der Regel alle 6 Monate.
Prophylaxe: Spot-on Präparate (z.B. Kombination aus Permethrin und Imidacloprid) alle 2-3 Wochen aufgetragen.
Halsbänder (z.B. Deltamethrin, Imidacloprid und Flumethrin) sollten 1-2 Wochen vor Abreise aufgetragen werden und wirken ca. 6 Monate.
Desweiteren kann durch angepasstes Verhalten (z.B. meiden der Dämmerung) das Risiko einer Ansteckung zusätzlich reduziert werden.
Impfung (CaniLeish) nach negativem AK-Nachweis, Grundimmunisierung 3 Impfungen im Abstand von jeweils 3 Wochen, Wiederholungsimpfung jährlich.

Dirofilarien – „Herzwürmer“

Was? Dirofilaria immitis
Würmer welche das Blutgefäßsystem besiedeln und bis zu 30cm Länge erreichen können. Sie besiedeln hauptsächlich die rechte Herzkammer und die Lungenarterie.
Wie? Stechmücken – übertragen Larven beim Stich. Die Larven wandern von der Haut über die Muskulatur in die Blutbahn.
Wo? südliche Länder wie Spanien, Italien, Frankreich, Portugal und Griechenland. Auch in Ungarn weit verbreitet.
Symptome:
Die durch die Dirofilarien bedingte Gefäßobstruktion führt zu einer Einschränkung der Herzfunktion.
Infolge der Besiedelung kommt es zu Kurzatmigkeit, Leistungsabfall, Atemnot und/oder chronischem Husten. Auch Gewichtsverlust kann beobachtet werden. In schweren chronischen Fällen können eine Blutarmut, sowie eine Niereninsuffizienz eintreten.
Diagnostik:
1. Mikrofilarien Direktnachweis (Mikroskopie)
Wann? Frühestens 6 Monate nach Infektion Für den mikroskopischen Nachweis erfolgt zunächst eine Anreicherung (Knott-Test). Eine Unterscheidung der verschiedenen Mikrofilarien-Arten ist auf diesem Weg nicht möglich. Ein großer Teil der Infektionen (ca. 50%) verläuft okkult. Dies bedeutet, dass die mikroskopische Untersuchung negativ verlaufen kann, trotz einer Infektion mit adulten Parasiten. Die Blutprobenentnahme sollte wenn möglich nach 18 Uhr erfolgen.
2. Makrofilarien Antigen Nachweis (ELISA) Wann? Frühestens 6 Monate nach Infektion Der Test gilt als sicher, wenn mindestens 3 gravide Würmer vorhanden sind. Mögliche Gründe für ein negatives Ergebnis sind abgestorbene Würmer, nur männliche Würmer, nach vorangegangener Therapie, oder bei geringem Befall. Der Antigennachweis ist auch mittels eines Schnelltests in der Praxis möglich.
Therapie: Die Therapie der Dirofilariose erfolgt in zwei Schritten. Zunächst werden die adulten Würmer abgetötet und in einem 2. Behandlungsschritt die Larven. Da das Risiko einer Thrombose besteht, sollten vor Behandlungs-beginn eine Blutuntersuchung, sowie eine Röntgenuntersuchung des Brustkorbes durchgeführt werden.
Prophylaxe:
Mückenschutz – Spot-on oder Halsband
Wurmkur – 1. Behandlung innerhalb der ersten vier Wochen nach Einreise um möglicherweise übertragene Herzwurmlarven abzutöten. Wiederholung der Wurmkur in 30-tägigen Abständen bis 30 Tage nach Rückkehr (Junge Herzwürmer dringen etwas 100 Tage nach der Infektion in das Blutgefäßsystem ein).
Quellen: Idexx Laboratories, Laboklin, ESCCAP, G. Wess (LMU München)

Deutscher Notfall

UPDATE

Die süße Maus hat ein Zuhause gefunden!!!!

Hallo, ich bin Shanty eine kleine Zwergpudeldame 7 Monate alt.
Geboren bin ich im Mai diesen Jahres und habe bis vor 4 Wochen bei einer netten Dame gelebt, die leider schwer erkrankt ist und mich deshalb nicht mehr behalten konnte. Nun bin ich im schönen Ostfriesland gelandet und suche ein neues Zuhause.
Ich bin sehr aktiv, deshalb sollten meine neuen Besitzer auch noch aktiv sein und viel mit mir unternehmen. Bestimmt eigne ich mich auch ausgezeichnet für Agility usw.
Das alleine bleiben fällt mir manchmal noch schwer, aber ich arbeite bereits daran. Ansonsten kann ich gut ohne Leine laufen und bin gut erzogen. Aber halt noch ein kleiner Junghund.
Ach ja, mit anderen Hunden verstehe ich mich super. Katzen habe ich bisher keine kennengelernt, aber das ist sicher auch kein Problem.
Schön wäre, wenn ein oder zwei weitere Hunde vorhanden wären, dann kann ich noch von Ihnen lernen und mit ihnen spielen. Aber das ist kein muss 
Soooo und wenn ihr jetzt glaubt wir passen zusammen, dann meldet euch

Weihnachtswunder 2017

Ein Weihnachtswunder .Die kleine Cindy konnte gestern mit Hilfe unserer Falle und großem Einsatz von Laura und einigen anderen gesichert werden. Sie war schon länger unterwegs und es wurde bewusst nicht berichtet , um die Aktion nicht zu stören.

Vorweg die kleine Cindy war am 15.11 ihrer Besitzerin bei einem Spaziergang entlaufen.

 ❤️CINDY IST GESICHERT❤️
Wer läuft so spät durch Nacht und Wind? Cindy ist es nicht Wer in Norden vor wenigen Stunden laute Jubelschreie und Geheule gehört hatbraucht sich keine Sorgen machen. Das waren Laura und Anke als die Falle zuging.
Nervenaufreibende Tage liegen hinter der „Soko Cindy“.
Wir möchten erstmal Danke sagen:
Danke an Laura von der Hundehilfe Deutschland e.V , die mit Anke Futterstellen eingerichtet und die Lebendfalle zur Verfügung gestellt hat.
Danke an Christina, Kitty, Susanne, Tina, Veronika und Corinna fürs Flyern, ausdrucken usw.
Danke an Alex und Ulf von der Hundesuchhilfe OS, ST und Umgebung die die „Soko Cindy“ mit Tipps und Ratschlägen unterstützt haben.
Danke an die, die uns angerufen haben um Sichtungen durchzugeben (hier auch nochmal Dank an Laura, dass sie ihre Telefonnummer zur Verfügung gestellt hat)
Es gab wenige Sichtungen, aber die waren genau richtig.
Danke an alle, die den Beitrag geteilt haben!

Wir haben bewusst nichts mehr veröffentlicht, da hier wirklich Fingerspitzengefühl gefragt war.
Cindy hatte sich auf den Weg nach Süderneuland gemacht.
Nachdem sie dort gesichtet wurde, legten Laura und Anke direkt eine Futterstelle an. Leider blieb diese unberührt. Cindy war weiter gezogen.
Die nächsten zwei Sichtungen kamen aus dem Stadtgebiet, Richtung Norddeich. Und hier waren die zwei rechtzeitig da.
Die Falle war grad unter Fluchen und Friemelarbeit scharf gestellt, da stand Cindy schon auf der Auffahrt.
Am Abend zuvor war sie dort gesehen worden, wie sie Katzenfutter gemopst hat.
Anke und Laura verzogen sich mit der Hausbesitzerin schnell ins Haus und dann ging das Warten los.
Da die Dame einen Termin hatte, überließ sie den beiden kurzerhand ihr Haus.
An dieser Stelle ein Riesen Dankeschön an dich Ilona ❤️
Nach nervenaufreibenden Minuten (gefühlten Stunden) kam Cindy zurück und irgendwann ging die Falle zu.

‼️Unser Weihnachtswunder 2017‼️

Update Andy

Ein update zu Andy – es ist eine Hündin – ihr geht es etwas besser , aber sie hat noch Probleme mit dem Stehen und Laufen . Sie wird Zeit brauchen. Die nötige ärztliche Betreuung hat sie jetzt erst mal . Wir halten ihr alle weiter die Daumen                                                                         

Realität in Spanien

Das ist die Realität in Spanien .Andy wurde gestern gefunden, halb verhungert. Sie ist jetzt erst mal sicher und wurde zum Tierarzt gebracht. Wir hoffen sehr , dass sie es schafft !!Sobald wir neuere Infos haben , teilen wir das mit…                                                                                                                        

Auslandstierschutz

Wir nehmen Hunde aus dem Ausland auf, die in Not sind und dort keine oder kaum Überlebenschancen haben.

Zur Zeit arbeiten wir mit Tierschützern in Spanien zusammen, die wir persönlich kennen und zu den wir eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aufgebaut haben .

Es handelt sich in erster Linie um die Stationen in Murcia und Valencia.

Weiterhin werden wir direkt angeschrieben , wenn es akute Notfälle gibt.

Das heißt ein Hund ist verletzt oder krank , wurde ausgesetzt und irgendwo gefunden. Wenn wir diese Tiere übernehmen , ersparen wir ihnen, dass sie in eine Perrera gebracht werden.

Die Hunde werden dann reisefertig gemacht und bis zur Ausreise privat untergebracht.

Für alle Tierheime oder private Stationen  suchen wir immer Sach – und Futterspenden.

Diese werden nach erfolgtem Transport der Hunde nach Deutschland , mit nach Spanien zurückgenommen und wir garantieren für eine zielgerichtete Anlieferung.

Diese Hunde aus Spanien kommen vollständig geimpft gechipt und ja nach Alter und Rasse bereits kastriert in Deutschland an .

ALLE Hunde ab dem Alter von 12 Monaten  bekommen nach Wunsch den Großen Mittelmeercheck.Durch diesen Test können Mittelmeerkrankheiten ausgeschlossen werden.

Wir unterstützen auch Tierschützer in anderen EU-Ländern.

Auch diese Hunde sind alle gechipt , geimpft und haben einen gültigen EU Pass.

Wir vermitteln immer nur eine begrenzte Zahl von Hunden, da wir sie noch solange auf ihren Pflege- und Endstellen begleiten möchten, bis wir wirklich wissen ,dass sie dort gut aufgehoben sind!

Patenschaft

PATENSCHAFT, die Alternative zum eigenen Hund oder einem Pflegehund!

„Kind, du kannst sie doch nicht alle retten“ das war stets die Reaktion meiner Mutter, wenn ich ihr mal wieder das traurige Bild eines herrenlosen Hundes unter die Nase hielt!

Ja meine Mutter hatte recht, weder ich noch sonst wer kann sie alle retten! Die traurigen Seelen die herrenlos in Spanien, Italien, Griechenland oder sonst wo auf der Welt auf der Straße oder in verlassenen und verwahrlosten „Tierheimen“ sitzen!

Viele Menschen, nicht nur in Deutschland, sondern auch vor Ort, in unserem konkreten Fall in Cieza, und Murcia in Spanien, helfen wo sie nur können! Sie fangen verletzte und hungrige Hunde von der Straße, suchen Ihnen ein Zuhause, geben Ihnen Pflegestellen, spenden Futter oder stillen den Hunger und den Durst in dem verlassenen „Tierheim“ in Cieza so gut sie können und soweit der Geldbeutel es Ihnen erlaubt!

Doch wissen wir sehr wohl, dass noch viele Menschen mehr helfen wollen! Aber entweder reicht die Zeit nicht für einen eigenen Hund oder aber der Vermieter wünscht keine Hunde, ein Familienmitglied ist allergisch oder oder oder!

Also was tun, man möchte kann aber nicht!?

DOCH man kann!! Es gibt die Möglichkeit der Patenschaft!!

Wie? Was? Patenschaft?? Also dem Verein Betrag x spenden oder was?

Nein, nicht ganz richtig!! Bei der Patenschaft übernimmt man die Patenschaft für einen Hund, den man sich aussucht! Dafür gibt es eine Urkunde auf der Sie, wie auch Ihr Schützling namentlich erwähnt sind und über welchen Sie auf dem Laufenden gehalten werden! Sie bekommen Infos über gesundheitlichen Zustand des Hundes, seinen Aufenthaltsort und können passiv wie auch auf Wunsch aktiv am Leben Ihres Patenhundesteilnehmen!

In welcher Höhe Sie den monatlichen Betrag Ihrer Patenschaft ansetzen möchten, das überlassen wir Ihnen! Bitte bedenken Sie, auch kleine Patenschaften helfen unseren herrenlosen Fellnasen!!!!

Zwei Päckchen Zigaretten im Monat weniger, einmal weniger im Monat bei Mc Burger essen, das reicht um dem von Ihnen ausgewählten Patenschützling das Leben zu erleichtern, satt zu werden und vielleicht sogar schnell nach Deutschland in ein kuscheliges Zuhause zu gelangen!

Sie haben noch Fragen rund um das Thema „Hunde Pate“?? Rufen Sie gerne durch oder wenden Sie sich per WhatsApp an uns!!

Wir freuen uns über jeden einzelnen Paten, den wir für unsere wunderbaren Fellnasen gewinnen können!!

Liebe Grüße das Team der HUNDEHILFE DEUTSCHLAND e.V.

Bei Interesse bitte melden unter Mobil 0159/08183483 oder per WhatsApp 0151/70309324

Oder auch per PN auf unserer FB Seite. Vielen Dank !